Unter Umschuldung versteht man einen bestehenden Kredit vorzeitig abzulösen, indem ein Darlehen neu aufgenommen wird. Durch den neuen Kredit bezahlt der Kreditnehmer den alten Kredit ab.

Voraussetzungen für Umschuldung

Eine Umschuldung ist nur möglich, wenn …

  1. das neue Darlehen mindestens so hoch ist, wie der Restbetrag des bestehenden Kredits
  2. wenn der alte Kredit abgelöst werden darf (Vertrag)

Als Kreditnehmer erfährt man von der Bank bzw. dem Institut, ob eine Umschuldung möglich ist. Dies ist auch im Darlehensvertrag aufgeführt. Ist die Umschuldung möglich, so kann der Kreditnehmer einen oder mehrere alte Kredite tilgen, indem er ein neues Darlehen aufnimmt.

Wann lohnt sich die Umschuldung?

Eine Umschuldung lohnt sich, wenn ein Kreditvertrag gemacht wurde, der schlechte Konditionen für den Kreditnehmer bedeutet. Auch kann sich eine Umschuldung lohnen, wenn die Zinsen für Kredite gerade gefallen sind oder ein Darlehenszins in einen festen Zins verwandelt werden soll. Sind die regelmäßig zu zahlenden Beiträge für den Kreditnehmer zu hoch, so bewirkt eine Umschuldung unter Umständen, dass ein langfristigerer Kreditvertrag die höhe der regelmäßigen Kreditbeitragszahlungen reduziert. Als Kreditnehmer kann man genau dann nämlich profitieren und so einen günstigeren Kredit bekommen.