Mit dem Begriff Rendite definiert man den jährlichen Ertrag einer Finanzanlage. Da der Ertrag meist im Verhältnis zum Gesamtbetrag der Einlage angegeben wird, gibt man ihn üblicher Weise in Prozent an. Die Möglichkeit der Aufstockung einer Rendite besteht entweder durch laufende Zinsen, Mieten oder Dividenden.

Was ist eine Immobilien Rendite?

In Zeiten schwankender Aktienmärkte und mangelnder Rentabilität anderer Anlagemöglichkeiten ist eine Immobilie wie z.B. ein Mehrfamilienhaus eine gute Art sein Geld möglichst schnell und sicher zu vermehren. Das Vermieten der einzelnen Wohnungen ist in sofern relativ sicher, da eventuell ausbleibende Mieteinnahmen einzelner Wohnungen durch die übrigen kompensiert werden können. Hierbei ist die Immobilien Rendite prozentual gesehen der jährliche Zuwachs des Gewinns auf die Investitionskosten.

Wie kann man die Rendite berechnen?

Bei der eben genannten Immobilien Rendite berechnet sich die Rendite so, dass man zuerst einmal die Investitionskosten ermitteln muss. Diese bestehen aus der Anfangsinvestition, welche in den meisten Fällen den Kauf des zu vermietenden Hauses darstellt. Dann addiert man diese Kosten zu den laufenden Kosten, welche durch das Abzahlen des Kredites entstehen, den man in der Regel aufnehmen muss. Nun kommen die monatlichen Einnahmen, die den Kosten entgegengesetzt werden müssen. Es ist auch wichtig sich einen Zeitraum für die Berechnung festzulegen. Die Rendite berechnen Sie nun aus den Einnahmen im Berechnungszeitraum minus den Kosten. Dieses Verhältnis muss man über den Logarithmus der Anzahl der Jahre im Verhältnis zur Anfangsinvestition ausdrücken um die jährliche Rendite in Prozent zu erhalten.

Was ist die Rendite bei Anleihen?

Eine Anleihe ist in der Regel eine Form von Wertpapieren. Diese werden von Banken oder dem Staat (Schatzbrief) an den Anleger verkauft und mit einem Zinssatz versehen. Der Zinssatz ist schwankend und richtet sich nach dem aktuellen Kurs und der Laufzeit der Anleihe. Hierbei gilt im Allgemeinen, dass eine langfristig verzinste Anleihe einen höheren Zinssatz hat als eine kurzfristig verzinste. Die Rendite bei Anleihen errechnet sich analog der Rendite von Immobilien, indem man den Endwert der Anleihe minus dem Anfangswert inklusive der laufenden Kosten über den Logarithmus ins Verhältnis zum Anfangswert und der Dauer der Anleihe setzt.